Hartholz

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Herkunft

Der englische Begriff hardwood sollte nicht mit Hartholz, sondern richtig mit Laubholz übersetzt werden; dieser Begriff bezeichnet also eher die Herkunft des Holzes und nur indirekt die Holzeigenschaften, da Laubhölzer meist härter als Nadelhölzer sind, es jedoch auch weiche Laubhölzer wie Weide oder Pappel gibt.

Die Holzeigenschaften sind jedoch nicht pauschal für eine Sorte immer einheitlich. Beispielsweise gilt die Birke in Mitteleuropa als relativ wertloses, instabiles Weichholz. Wächst dagegen die gleiche Baumart an sehr ungünstigen Standorten wie in Mitteleuropa an einem lichtarmen Nordhang im Moor oder im nördlichen Skandinavien, dann bleiben die jährlichen Zuwächse sehr gering, und die Jahresringe liegen dicht beieinander. Das Holz wird dann härter und widerstandsfähiger, so dass Birkenholz in Finnland wie Hartholz gehandelt wird.



Farbe:

Die Farbe ist in der Regel dunkler als Nadelholz.



Dauerhaftigkeit:

Die Härte bzw. Dichte des Holzes steht auch in keinem direkten Zusammenhang mit seiner Dauerhaftigkeit bei Befall mit Pilzen und Fraßschädlingen. Z. B. gehören Buche, Esche oder Ahorn zu den am wenigsten dauerhaften heimischen Hölzern. Einige weiche Hölzer wie Lärche oder Douglasie sind hingegen relativ dauerhaft.



Anwendungen:

Meist durch langsames Wachsen bedingt, ist das Holz dicht und hart und schwer zu bearbeiten. Hartholz ist von Natur aus extrem widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen wie Hitze, Regen, Frost oder Sonneneinstrahlung. Es ist so robust, dass eine zusätzliche chemische Oberflächenbehandlung nicht erforderlich ist.