Douglas holz

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Herkunft:

Die Douglasie ist ursprünglich im westlichen Nordamerika beheimatet, wo sie als Oregon Pine bekannt und das wichtigste Konstruktions- und Nutzholz ist. Der schottische Pflanzensammler David Douglas brachte sie im Jahr 1827 von einer Nordamerikareise nach Schottland mit, etwa seit 1880 wird die Douglasie auch in Deutschland und anderen Ländern Europas angebaut. Heute ist das Holz des Nadelbaums die wichtigste eingebürgerte Holzart in Deutschland und Mitteleuropa.


 


Farbe:

Optisch unterscheidet sich das Splintholz, das gelblich bis rötlichweiß gefärbt ist, deutlich vom Kernholz des Baumes, das eine gelbbraune bis rötlichgelbe Färbung aufweist. Das Kernholz dunkelt schnell nach, bei dunkelroter bis braunroter Färbung zeigt es Ähnlichkeit mit dem Holz der Lärche, neigt aber weniger zum Verwerfen und Reißen als Lärchenholz. Unbehandeltes Holz entwickelt mit der Zeit eine silbrig graue Patina.



Dauerhaftigkeit:

Das Holz der Douglasie ist verglichen mit anderen Nadelhölzern relativ hart und mittelschwer. Seine Dauerhaftigkeit zeigt sich in einer guten Widerstandsfähigkeit gegen Pilze, Insekten und äußere Witterungsbedingungen. Die Douglasie verfügt über gute Elastizitäts- und Festigkeitswerte.


Anwendungen:

Im Außenbereich wird Douglasie für Balkone und Verkleidungen sowie für Spielplatzeinrichtungen und in der Gartengestaltung eingesetzt. Auf dem Bau findet es bei Dach- und Deckenkonstruktionen Verwendung. Im Innenausbau eignet es sich für Türen, Treppen und Bodendielen sowie für Wand- und Deckenverkleidungen. Aufgrund der orangeroten Färbung und der interessanten Maserung ist das Holz der Douglasie ausgesprochen dekorativ und gut für die Möbelherstellung geeignet. Das hierfür verwendete Holz sollte aber astfrei sein. Holz aus jüngeren Baumbeständen findet vorwiegend in der Herstellung von Holzwerkstoffen Verwendung, so wird es beispielsweise in der Spanplattenindustrie eingesetzt.